Reallabor für erneuerbare Fotografie

Bildausschnitt: Carolin Lange, light recording (canopy vogelkopf: light, tree, spring water, 14/04/17)

Welche Materialien und Prozesse eignen sich, um in der analogen Fotografie ressourcenschonend und klimafreundlich zu handeln? Mit dem Reallabor für erneuerbare Fotografie laden die Biennale für aktuelle Fotografie und Kalamari Klub die Besucher*innen der Bundesgartenschau 2023 (BUGA 23) in Mannheim dazu ein, das Verhältnis zwischen Fotografie und Ökologie zu erkunden. Ausgangspunkt ist das umweltfreundliche Verfahren der Cyanotypie. Es braucht nur Sonnenlicht, Wasser und Eisensalze, um die typisch tiefblauen fotografischen Bilder herzustellen. Die Künstler*innen Carolin Lange und Dico Kruijsse gestalten unter dem Titel Under the same Sun / Unter derselben Sonne eine großformatige Installation aus Cyanotypien an den Fassaden der ehemaligen Kasernengebäude, die sich im Eingangsbereich auf dem Spinelli-Gelände befinden.

Vermittlungsangebote

In Workshops können Besucher*innen zusätzlich selbst aktiv werden, die Grundlagen dieser Technik kennenlernen und das künstlerische Werk gemeinsam mit den Künstler*innen mitgestalten. Kurzvorträge und Führungen bieten darüber hinaus die Möglichkeit, die Beziehungen zwischen Fotografie und Ökologie aus künstlerischer, fotografischer und wissenschaftlicher Perspektive zu entdecken.

Termine und Details zu den Vermittlungsangeboten des Reallabors für erneuerbare Fotografie finden Sie hier und in unserem Veranstaltungskalender.

Das Reallabor für erneuerbare Fotografie wird von Nicolas Reinhart und Christoph Wieland kuratiert.

Das Reallabor für erneuerbare Fotografie ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Biennale für aktuelle Fotografie und Kalamari Klub und wird gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Die BUGA 23 findet vom 14. April bis zum 8. Oktober 2023 statt.