The Lives and Loves of Images

Fotografie hat sich zu einem Symbol für die Extreme der heutigen Gesellschaft entwickelt. Sie ist zutiefst privat und doch ganz und gar öffentlich. Sie kann befreiend sein, aber auch einschränkend. Vergnüglich und gleichzeitig beunruhigend. Fotografie begeistert uns, aber ihrer Macht und ihren Manipulationen begegnen wir mit Skepsis – zumindest sollten wir das. Wenn wir auf das fotografische Bild angewiesen sind, wie so viele es im Laufe des vergangenen Jahrhunderts behauptet haben, dann sollten wir diese Abhängigkeit mit gemischten Gefühlen betrachten.

The Lives and Loves of Images beleuchtet in drei Städten, sechs Museen und einem umfangreichen Programm mit Vorträgen, Diskussionen und Workshops, wie diese Spannungen unser Verständnis von und unsere Leidenschaft für Fotografie prägen. Eine Reihe von thematisch unterschiedlichen Ausstellungen untersucht, wie Fotografien im Guten wie im Schlechten auf uns – Betrachtende und Bildschaffende gleichermaßen – einwirken.