Dialogreihe "Fotografie & Wissenschaft"

Fotografie & Wissenschaft im Dialog

Eine Kooperation von:
Biennale für aktuelle Fotografie
Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg
Deutsch-Amerikanisches Institut (DAI) Heidelberg

16/01 - 02/04/2020, jeweils 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: Universität Heidelberg

Fotografische Bilder sind allgegenwärtig. Wie kaum ein anderes Medium bestimmen sie den Alltag genauso wie das globale Weltgeschehen, die Bildenden Künste und auch die Wissenschaften. Fotografien haben die Kraft, Wissen und Erkenntnis zu generieren und thematisieren verschiedene Möglichkeiten des Sehens. Daher erscheinen die Grenzen zwischen den beiden Gattungen zuweilen fließend: Wann ist Fotografie Kunst? Und wann ist sie wissenschaftliches Instrument?
Diesen und anderen Fragen gehen renommierte Fotokünstler*innen und Wissenschaftler*innen in einer achtteiligen Dialogreihe nach. Ausgangspunkt des Gesprächs bilden ausgewählte Arbeiten der Fotokünstler*innen und die jeweilige Expertise der Wissenschaftler*innen. Es soll ein offener Dialog entstehen, bei dem sich die Referent*innen auf die jeweils andere Sichtweise einlassen. In diesem Aufeinandertreffen beider Sphären steht auch der Einfluss von Aspekten wie technische Entscheidungen am Bild, bestimmte Interessenshaltungen oder Präsentationsweisen auf die Wahrnehmung und Einordnung des fotografischen Bildmaterials zur Diskussion.
Die Dialogreihe bietet den Raum für einen Austausch zwischen den unterschiedlichen fachlichen Disziplinen und lässt Reibungsflächen zu, um die verschiedenen Konzepte und Betrachtungsweisen von Kunst und Wissenschaft in der Fotografie genauer unter die Lupe zu nehmen.

HINWEIS: Die drei letzten Gespräche am 19.3., 31.3. und 2.4.2020 werden voraussichtlich nachgeholt. Die Termine hierfür werden zu gegebener Zeit bekanntgegeben.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier.

Alle bisherigen Gespräche der Veranstaltungsreihe wurden aufgezeichnet.
Die Auftaktveranstaltung mit Anton Corbijn und Robin Curtis finden Sie hier
Alle weiteren Aufzeichungen finden Sie in Kürze ebenfalls auf dem Youtub-Kanal der Universität Heidelberg.